Digitalisierung als strategische Herausforderung

Dienstag, 23. Mai 2017

Digitalisierung als strategische Herausforderung:
Sind Sie bereit für die Zukunft?

Mittlerweile hat es wohl jeder noch so konservative Vorstandschef eingesehen: Die Digitalisierung lässt sich nicht abwenden, ignorieren oder weglächeln. Doch kein Grund, panisch zu werden: Wer sich heute der Herausforderung stellt, kann sich morgen über verbesserte Arbeitsabläufe, Produktinnovationen und neue Absatzmärkte freuen. Ob Ihr Unternehmen bereit für die digitale Transformation ist, finden Sie heraus, indem Sie sich vier einfache Fragen stellen.

Haben wir verstanden, welche grundlegenden Veränderungen die Digitalisierung mit sich bringt?

Digitale TransformationDer Einfluss der digitalen Transformation auf alle Branchen nimmt stetig zu – in absehbarer Zeit werden ganze Geschäftsmodelle ihrem disruptiven Charakter zum Opfer fallen. Kurz: Die Grundregeln des Wettbewerbs werden sich verändern. Um dabei nicht den Kürzeren zu ziehen, müssen Unternehmen sich jetzt mit den Chancen und Risiken, die die Digitalisierung mit sich bringt, auseinandersetzen: Welche Geschäftsmodelle sollten weiter ausgebaut werden, welche sind weniger zukunftsträchtig? Wie kann die digitale Unternehmensstrategie so ausgerichtet werden, dass schnell erste Erfolge gefeiert werden können? Anschließend gilt es dann, diese als Katalysatoren für weitere, zukunftsweisende Veränderungen zu nutzen. 

Wie können wir die Produktlösungen der Zukunft identifizieren und umsetzen?

Pruduktlösungen der ZukunftWissensvorsprung kann zum entscheidenden Kriterium werden, wenn es darum geht, die Konkurrenz abzuhängen: Für die Entwicklung einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie ist eine fundierte Datenbasis über die Entwicklungen der Absatzmärkte, Wettbewerber und Trends unabdingbar. Unser Tipp: Mithilfe einer Strategic Intelligence Software wie SOLYP3 können unternehmensweit relevante Informationen für die strategische Ausrichtung gesammelt werden. Mit diesen Strategiedaten im Rücken fällt es Entscheidern dann um einiges leichter, erfolgsversprechende Produkte und Projekte zu identifizieren. Dabei geht es gar nicht darum, die Zukunft treffsicher vorauszusagen, sondern vielmehr darum, die richtigen Weichenstellungen für potenzielle Geschäftserfolge vorzunehmen: Niemand kann heute sagen, wie sich das Thema künstliche Intelligenz in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird. Aber es kann sicher nicht schaden, sich schon heute mit Themen wie digitalen Assistenzsystemen, individueller Verbraucherführung oder Chat-Bots im Kundenservice auseinanderzusetzen.

Haben wir schon damit begonnen, unsere Unternehmenskultur an das digitale Zeitalter anzupassen?

KulturwandelMindestens genauso wichtig wie technologische Innovationen ist es auch, den Arbeitsmodellen der Zukunft eine Chance zu geben – technologischer Wandel geht mit sozialen Veränderungen Hand. Für viele Unternehmen erweist sich ihre in der analogen Welt gewachsene Unternehmenskultur als Hemmschwelle im Digitalisierungsprozess: Hierarchien und undurchlässige Silo-Strukturen hemmen den Informationsfluss und verhindern einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen, Veränderungen sind oft schwierig und langwierig. Eine neue, offenere Unternehmenskultur kann hier wahre Wunder bewirken: Trends wie das vernetzte Arbeiten in abteilungsübergreifenden Teams führen dazu, dass Mitarbeiter durch freies Denken („out-of-the-box thinking“) Bestehendes hinterfragen und neue Lösungen finden – und ganz nebenbei Innovationen schaffen. Essentiell dafür ist ein agiler Führungsstil, der sich immer wieder aufs Neue aktuellen Entwicklungen anpasst.

Nutzen wir das Potenzial der Digitalisierung voll aus – ohne dabei in blinden Aktionismus zu verfallen?

Blinder AktionismusOb Cloud Lösungen, Big Data, Smart Home, autonomes Fahren oder Share Economy – all diese Technologien und Trends haben eins gemein: Sie zeigen uns, dass die digitale Transformation als Chance begriffen werden muss, die neue Handlungsfelder eröffnet. Digitalisierung erweckt komplett neue Kundenbedürfnisse und die Innovationen von heute werden die Wettbewerbsvorteile von morgen sein – ein Grund mehr, diese mit strategischer Präzision auszuwählen. Denn mit blindem Aktionsismus ist beim Thema Digitalisierung niemandem geholfen: Wer die digitale Transformation mit Weitblick angeht und strukturiert vorgeht, wird am Ende erfolgreicher sein als derjenige, der seine Digitalisierungsinitiativen im Rekordtempo auf den Weg bringt. Kleine Schritte halten dabei agil und lassen Optimierungen zu – für einen fokussierten Weg in die Zukunft.