Fusion von PwC und Booz & Company schreitet voran – Strategische Planung gewinnt für Wirtschaftsprüfer an Bedeutung

Mittwoch, 15. Januar 2014

Die Ende Oktober angekündigte Fusion der internationalen Strategieberatung Booz & Company mit PricewaterhouseCoopers (PwC), einem der vier großen globalen Wirtschaftsprüfer, hat eine weitere wichtige Hürde genommen: Am 23.12.2013 stimmten die Partner von Booz & Company dem Vorhaben mit „überwältigender Mehrheit“ zu, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens hieß. Vorausgesetzt die Aufsichtsbehörden geben grünes Licht, soll der Deal bis Ende März perfekt sein. Bis dahin werden beide Unternehmen weiterhin unabhängig voneinander agieren.

Cesare Mainardi, CEO von Booz & Company, äußerte sich zu der Entscheidung folgendermaßen: „Die Kunden fordern praktikable Strategien, die nachhaltige Ergebnisse liefern. Unsere Branche reagiert mit Konsolidierungen über das gesamte Beratungsspektrum hinweg. Wir haben beschlossen, bei dieser Entwicklung eine Führungsrolle zu übernehmen, um bessere Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen und dazu beizutragen, unsere Branche umzugestalten.“ Weiter sagte er: „Wir meinen, dass wir dadurch unsere ganz eigene Kategorie geschaffen haben – denn wir sind das einzige internationale Consulting-Team, das herausgefunden hat, wie man das Beste aus Betriebs- und Strategieberatung wirklich unter einen Hut bringt.“

Dennis Nally, Chairman von PwC International, hieß seinerseits die „Partner von Booz & Company […] und ihre Kollegen im Netzwerk von PwC herzlich willkommen.“ Er erklärte: „Der Zusammenschluss von PwC und Booz & Company ermöglicht es uns, ein weltweit einzigartiges Spektrum von Beratungsleistungen anzubieten. Dieses reicht von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung; so lösen wir die Herausforderungen unserer Mandanten und schaffen Vertrauen im Markt“.

Wir von der SOLYP Informatik GmbH beobachten seit längerem, dass in Wirtschaftsprüfungsprozessen zunehmend auch evaluiert wird, wie nachhaltig die weichen Daten in der Planung bearbeitet und prognostiziert werden. So werden beispielsweise Prognosen über zukünftige Marktanteile und daraus abgeleitete Umsatzprognosen hinterfragt und die dahinterliegenden Planungsprozesse geprüft. Die Existenz und die Qualität des strategischen Planungsprozesses ist inzwischen Bestandteil von Prüfungsprozessen.

Die Fusion ist aus unserer Sicht auch ein Signal dafür, welche Wertschätzung die strategische Planung inzwischen genießt und wie sich Wirtschaftsprüfer zukünftig in diesem Umfeld bewegen werden.

SOLYP3 trägt wesentlich dazu bei, dass der strategischen Planung eines Unternehmens in den Prüfungsprozessen hohe Qualität beschieden wird. Die Qualität steigt weiter, die Nachhaltigkeit und die Prognosefähigkeit verbessert sich deutlich.

Alexander Zimmermann, CEO & Partner SOLYP Informatik GmbH