6. SOLYP3 Key User Circle in Nürnberg: Unser Nachbericht

Montag, 18. Dezember 2017

6. SOLYP3 Key User Circle in Nürnberg:
Unser Nachbericht

Inspirierende Vorträge, spannende Zukunftsaussichten und Glühwein für den guten Zweck: Bereits zum sechsten Mal nutzte das SOLYP-Team die Vorweihnachtszeit, um ausgewählte SOLYP3-Key-User der Kunden nach Nürnberg einzuladen und sich so für die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten zwölf Monate zu bedanken. Am 7. und 8. Dezember 2017 warteten neben spannenden Vorträgen der Kunden Giesecke+Devrient und OSRAM auch viele Neuigkeiten aus der SOLYP3 Produktentwicklung auf die Teilnehmer. Durch das neue, zweitägige Veranstaltungsformat blieb zudem genügend Zeit, sich untereinander intensiv über die tägliche Arbeit hinaus auszutauschen und mehr zu SOLYP zu erfahren.

SOLYP3@Giesecke+Devrient: Redesign von Prozess und System

Der erste Vortrag kam von Karla Korb, Manager Strategy and Implementation Corporate Development and Strategy bei Giesecke+Devrient: Der international agierende Konzern für Sicherheitstechnologien setzt bereits seit 2008 auf SOLYP3. Der Kunde der ersten Stunde etablierte mithilfe der Strategic Intelligence Plattform in den vergangenen Jahren einen bezüglich Methodik, Darstellungsform und Vorgehen einheitlichen Prozess der Strategieplanung und -umsetzung – über alle Konzerneinheiten hinweg. 2017 kam es dann zu einer umfangreichen strukturellen Änderung in dem über 150 Jahre alten Münchener Familienunternehmen: Unter anderem wurde eine Holding-Struktur eingeführt, die die Strategie-Abteilung vor neue Herausforderungen stellte.

Vier eigenständige Geschäftsbereiche – Currency Technology, Mobile Security, Veridos und Secunet –verlangen dem strategischen Planungsprozess einiges ab: Die individuellen Anforderungen der einzelnen Business-Sektoren müssen bedacht und gleichzeitig die Gruppen-Strategie nicht aus den Augen verloren werden. Dafür setzte Gieseke+Devrient auf ein strukturiertes Portfolio-Management, das die Besonderheiten der einzelnen Business-Sektoren in die strategische Planung einbezieht. Daraus resultiert auch der auf den ersten Blick ungewöhnliche Ablauf des neuen strategischen Planungsprozesses: Mithilfe eines Corporate Policy Letters (CPL), der von den Bereichsleitern der Teilkonzerne bearbeitet wird, wird die Strategie entlang den Leitlinien aus dem CPL für die einzelnen Business-Sektoren entwickelt und mit der übergreifenden Gruppen-Strategie in Einklang gebracht.

Einher mit dem umfassenden Redesign des Strategieprozesses ging natürlich auch eine Anpassung des Strategiewerkzeugs: „Gemeinsam mit SOLYP haben wir die Strategieplattform so angepasst, dass sie die vielen Änderungen im Prozess optimal abbildet – so sind die Informationen aus SOLYP3 weiterhin die Basis für unsere konzernübergreifende Strategieentwicklung“, so Korb. „Natürlich sehen wir aber für die Zukunft noch Erweiterungspotenziale im Prozess an sich – der Planungsprozess wurde 2017 so zum ersten Mal durchgeführt und für die kommenden Jahre haben wir vor, den Ablauf noch agiler und dynamischer zu gestalten. Dafür setzen wir verstärkt auf unternehmenseigene Think Tanks und Hackathons – eine für uns völlig neue und sehr kreative Form des Innovationsmanagements, aus der in den letzten Monaten schon viele spannende Projekte und erfolgversprechende Ideen entstanden sind.“

SOLYP3 Produktneuheiten: Von PostgreSQL bis zu intelligenten Dashboards

Jan Borchers präsentierte einen kleinen Auszug aus den SOLYP3 Produktneuheiten 2017, unter anderem:

  • Seit Anfang des Jahres ist SOLYP3 auch mit der Open Source Datenbank PostgreSQL kompatibel.
  • Außerdem gibt es eine neue Filtermöglichkeit über die Planungsebenen, die in den Browsing Engine integriert ist.
  • Auch die Dashboards wurden in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt: Neben Verlinkungen auf die Bereiche „Bericht“ und „Eingabe“ erleichtert auch die Möglichkeit, Spalten per Klick auf- oder absteigend zu sortieren, die Datenauswertung. Außerdem gibt es zu jedem Dashboard ab sofort eine verkürzte URL, die beispielsweise in SharePoint oder andere Portale eingebettet werden kann.
  • Zudem wurde die Unterstützung von externen Fakten in SOLYP3 verbessert: Jetzt können auch Daten aus externen Quellen, die keinen Bezug zu bereits existierenden Fragebögen haben, ausgewertet und ins Reporting aufgenommen werden.



Die anschließende Feedback-Runde zum 2016 eingeführten JOOX und der Testcenter-Umgebung zeigte, dass SOLYP die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt hat. Alle Key User waren begeistert von den neuen Tools, die das Arbeiten mit der Strategic Intelligence Software noch effizienter und angenehmer gestalten: Dank JOOX können PowerPoint-Präsentationen jetzt direkt aus SOLYP3 innerhalb von Sekunden erstellt werden und mithilfe des Testcenters funktioniert die Implementation neuer SOLYP3-Module für alle Beteiligten jetzt nahezu reibungslos.

SOLYP3@OSRAM: M&A-Prozess mit Struktur

Am Freitag stellte dann Tobias Pröttel, Head of Market Intelligence bei OSRAM, in seinem spannenden Vortrag den Strategieprozess bei der OSRAM Licht AG vor. Das Traditionsunternehmen hat sich in den vergangenen Jahren vom Glühlampenhersteller zum Hochtechnologie-Konzern entwickelt. „Der weltweite Markt für Licht ändert sich rasant – um diesen Wandel erfolgreich zu managen, passt OSRAM seine Struktur regelmäßig den Markterfordernissen an“, so Pröttel. „Darum ist es auch besonders wichtig für uns, die Business Units bei der strategischen Planung bestmöglich zu unterstützen – denn nur so bekommen wir am Ende aussagekräftige Daten, um daraus eine erfolgreiche Konzernstrategie abzuleiten. Darum nutzen wir seit mittlerweile schon fünf Jahren SOLYP3 für die strategische Planung.“

Um unter den Bereichsleitern die Akzeptanz für das Planungs-Tool zu stärken und die Bedienung zu vereinfachen, hat OSRAM SOLYP3 von Beginn an in die MS-Kollaborationsplattform SharePoint integriert, mit der die Mitarbeiter bereits vertraut sind: „SharePoint bietet den Single-Point-of-Entry, hinter dem SOLYP3 arbeitet. Wer auf raschen Datenzugriff angewiesen ist, lädt sich über Quicklinks Reports herunter oder erstellt Dashboards und kundenspezifische Präsentationen, ohne überhaupt zu bemerken, dass diese aus SOLYP3 stammen“, erklärte Pröttel. „Das Ergebnis: eine aussagekräftige Konzernstrategie, die dank SOLYP3 auf einer fundierten Datenbasis beruht.“

Zukünftig wird bei OSRAM neben dem Strategieprozess auch der M&A-Prozess mit SOLYP3 abgebildet: „Wir wollten eine zentrale Plattform für den Austausch und die Planung unserer M&A-Informationen, die auch als Basis für eine fundierte Analyse genutzt werden kann – da haben wir sofort an SOLYP gedacht“, so Pröttel. In wenigen Monaten wird die neue M&A-Plattform bei OSRAM in Betrieb genommen: „Wir hoffen, dass wir so die prozessinterne Kommunikation vereinfachen und natürlich schlussendlich die Effizienz im Allgemeinen steigern können.“

Die Besonderheiten der SOLYP-Lösung sind klassische Eigenschaften der Strategic Intelligence Software: Komplexe Daten können unkompliziert hochgeladen bzw. verwaltet werden, Dashboards werden automatisch generiert und intelligent analysiert und ein spontanes Status-Reporting ist kein Problem mehr. Hinzu kommt die für SOLYP3 charakteristische Verbindung von zahlen- und textbasierten Informationen, die dem Prozess die notwendige Prognosekraft verleihen. Pröttel resümierte: „Wir haben die Stärken von SOLYP, die wir im Bereich strategische Planung kennengelernt haben, eins zu eins auf unseren M&A-Prozess übertragen – die Erfolgsgeschichte ist somit sozusagen vorprogrammiert.“

Zukunftsmusik: SOLYP3 goes Cloud

Zum Abschluss gab Martin Rügamer den Strategie-Experten einen kleinen Vorgeschmack darauf, was die Zukunft für SOLYP3 bereithält: Er stellte die Technologien und Services vor, die die Strategic Intelligence Plattform in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen stellen werden. Durch die immer weiter fortschreitende Automatisierung, beispielsweise im Bereich Installation, Testing oder Backup-Service, kristallisiert sich die Cloud immer mehr als Lösung für die Zukunft heraus. „Heute arbeiten viele von uns bereits standardmäßig mit Cloud-Technologien – teilweise ohne es zu merken, wie bei Salesforce oder Office365“, so Rügamer. „Darauf wollen wir von SOLYP vorbereitet sein.“

Kürsat Gökce ergänzte: Bei dem anstehenden Sprung in die Cloud erleben wir momentan die gleichen Diskussionen und Bedenken, die wir damals bei der Einführung von SOLYP3 mit der aktuellen On Premises-Technologie erlebt haben, die sich über die Jahre durchgesetzt hat. Wir werden und müssen uns mit unserer SOLYP3 Strategieplattform für die Zukunft aufstellen. Diese spannende Reise hat bereits begonnen – und wir sind alle ein Teil davon.“

Glühwein für den guten Zweck

Auch das Netzwerken kam bei der zweitägigen Veranstaltung nicht zu kurz: Am Donnerstagabend lud SOLYP alle zu einem gemütlichen Abend auf dem Christkindlesmarkt mit anschließendem Abendessen in einem traditionell-fränkischen Restaurant im Herzen der Nürnberger Altstadt ein. Die Teilnehmer nahmen das Angebot gerne an und nutzen die Gelegenheit, sich mit anderen SOLYP3 Key Usern intensiv auszutauschen, wertvolle Anwendertipps zu sammeln und Inspirationen für die eigene Strategiearbeit zu gewinnen. Beim Glühwein und Punsch trinken stand dann passend zur Weihnachtszeit der karikative Zweck im Vordergrund: Der Verkaufserlös am „Nürnberg International“-Stand auf dem Markt der Partnerstädte kommt ausschließlich sozialen Projekten zugute.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die spannenden Diskussionen, das offene Feedback und die anregenden Gespräche – kurz: Für zwei unvergessliche Tage in der Weihnachtsstadt Nürnberg. Unser besonderer Dank gilt unseren Referenten Karla Korb und Tobias Pröttel, die mit ihren inspirierenden Vorträgen eindrucksvoll gezeigt haben, wie SOLYP3 individuelle strategische Planungsprozesse optimal unterstützen kann. Wir freuen uns schon jetzt auf den SOLYP3 Key User Circle 2018!