Nachbericht zum 5. Horváth-Strategie-Netzwerktreffen

Dienstag, 19. November 2013

Strategieexperten aus allen Branchen trafen sich am 8. November in Düsseldorf zum 5. Horváth-Strategie-Netzwerktreffen. Im Fokus stand die Systematisierung von Geschäftsmodellen. Die Herausforderungen der Strategiearbeit wurden anhand eingereichter Praxis-Cases von Netzwerkteilnehmern in Gruppen analysiert und diskutiert.

In seinem Impulsvortrag erläuterte Dr. Oliver Greiner, Partner und Leiter Competence Center Strategy, Innovation & Sales, wie Horváth & Partners den strategischen Planungsprozess um einen wichtigen Baustein erweitert: Jeder Prozess beinhalte neben Analyse, Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle noch eine Phase der Geschäftsmodellanalyse und -entwicklung.

Horvath Strategienetzwerktreffen DE

Abb. 1.: Integrierter Strategieprozess von Horváth & Partners (Copyright Horváth & Partners)

In dieser Phase werden die Elemente des Geschäftsmodells und ihre Ausprägungen analysiert, weiterentwickelt und in ihrer Wechselwirkung aufeinander abgestimmt. Anhand von Beispielen erfolgreicher Geschäftsmodelle, wie z.B. des MAGNUM-Eis, veranschaulichte Dr. Greiner, wie gut die einzelnen Komponenten dieser Geschäftsmodelle aufeinander abgestimmt sind und in ihrer Gesamtwirkung den Markterfolg ausmachen.

Bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen gehen Horváth & Partners nach dem „7-K Prinzip“ vor. Mehr dazu bald in einem Gastbeitrag von Horváth & Partners auf unserem SOLYP-Blog!

Beeindruckend war die Erkenntnis, wie viele verschiedene Geschäftsmodelle in einem Unternehmen vorhanden sein können – in manchen Konzernen sind es mehr als 1.000 - und faszinierend, dass es eine Methode gibt, sie zu entschlüsseln.

Insbesondere bei Unternehmen mit einer Vielzahl an Geschäftsmodellen kann Spezialsoftware deren Systematisierung und Bewertung im Rahmen des strategischen Planungsprozesses wesentlich vereinfachen.