4. SOLYP3 Best Practice Meeting am 16. November 2017 in München: Der Strategieprozess bei Giesecke+Devrient

Donnerstag, 30. November 2017

4. SOLYP3 Best Practice Meeting:
Der Strategieprozess bei Giesecke+Devrient

Erneut kamen Strategieverantwortliche am 16. November 2017 in München zusammen: Sie waren der Einladung der SOLYP GmbH gefolgt, beim vierten SOLYP3 Best Practice Meeting einen exklusiven Einblick in den Strategieprozess bei Giesecke+Devrient zu gewinnen. Kevin Niekrawietz, Corporate Development and Strategy bei Giesecke+Devrient, stellte in seinem spannenden Vortrag die Erfolgsfaktoren der unternehmenseigenen strategischen Planung heraus und gab wertvolle Einblicke in die Arbeit mit der Strategic Intelligence Software SOLYP3.

Dialog statt Monolog


Schon während der kurzen Vorstellungsrunde wurde der Charakter der Veranstaltungsreihe deutlich: Dialog statt Monolog, Erfahrungsaustausch statt PowerPoint-Schlachten. Schnell stellte sich heraus, dass sich die Strategieverantwortlichen aus den unterschiedlichsten Regionen und Branchen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen: Heterogene Wissensstände in den verschiedenen Abteilungen oder Ländern erschweren die unternehmensweite strategische Planung, während verschiedenste Führungskräfte in den Strategieprozess mit einbezogen werden müssen, um aussagekräftige Strategiedaten zu generieren. Hinzu kommt in den letzten Jahren verstärkt das Thema Digitalisierung: Der Strategieprozess soll schnellstmöglich digitalisiert und standardisiert werden, ohne dabei das Tagesgeschäft zu vernachlässigen.

Agile Strategieplanung im Fokus


Giesecke+Devrient hat bereits 2008 SOLYP3 eingeführt, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden: Der international agierende Konzern für Sicherheitstechnologien konnte so über alle Konzerneinheiten hinweg einen bezüglich Methodik, Darstellungsform und Vorgehen einheitlichen Prozess der Strategieplanung und -umsetzung etablieren, der auf einer stabilen Datenbasis aufbaut und dennoch dynamisch bleibt.

Seit diesem Jahr setzt das über 150 Jahre alte Münchener Familienunternehmen nun auf eine Holding-Struktur – eine umfangreiche strukturelle Änderung, die auch die Strategieabteilung vor neue Herausforderungen stellt. „Die Gruppen-Strategie muss weiterhin ein stimmiges Gesamtbild ergeben und dabei die individuellen Anforderungen der vier eigenständig arbeitenden Geschäftsbereiche Currency Technology, Mobile Security, Veridos und Secunet nicht vernachlässigen – dafür ist eine Strategieplattform wie SOLYP3 unerlässlich“, so Kevin Niekrawietz. „Dank eines umfassenden Redesigns von Prozess und System bzw. Werkzeug bilden die Informationen aus SOLYP3 weiterhin die fundierte Basis für unsere konzernübergreifende Strategieentwicklung.“

Portfoliomanagement für eine stimmige Gruppen-Strategie


Besonders weiche Daten spielen hierbei eine große Rolle: „Da die einzelnen Businesssektoren ihren eigenen Markt meistens besser kennen als zentrale Funktionen, ist dieser Input sehr wertvoll für uns.“ Die Bereichsleiter der Teilkonzerne behandeln Fragen zum Markt, Chancen, Risiken, und Co., die dann bei der strategischen Gesamtplanung berücksichtigt werden. Auch ein Strategie-Forum mit allen Beteiligten zur Szenario-Planung ist Teil des Strategieprozesses. „Die größte Herausforderung ist allerdings, die festgesetzten strategischen Initiativen aus der Gruppe in die Teilkonzerne zu bringen und dort erfolgreich vorantreiben – hier setzen wir auf ein gezieltes Ziele- und Maßnahmen-Tracking, das wir ständig optimieren.“

Auch für die Zukunft ist Giesecke+Devrient bestens aufgestellt: „Wir setzen beim Thema Innovationsmanagement seit Anfang des Jahres verstärkt auf Projekte, die wir in unternehmenseigenen Think Tanks und Hackathons erarbeiten. Dabei werden die besten Geschäftsideen für die Zukunft ausgewählt und weiterentwickelt – eine sehr inspirierende und kreative Art der Strategieentwicklung, die ich jedem Unternehmen nur empfehlen kann“, so Niekrawietz.

Strategische Planung mit Struktur


Anschließend gab Kürsat Gökce, Managing Partner bei SOLYP, einen exklusiven Einblick in die Strategic Intelligence Software SOLYP3 bei Giesecke+Devrient: Dank der intuitiven grafischen Navigation durch die unternehmenseigene Planungsstruktur findet sich der User dort leicht zurecht und kann mittels Fragebögen die relevanten qualitativen und quantitativen Strategiedaten erfassen. Ob Top-Down oder Bottom-Up kann dabei für jeden Bereich individuell festgelegt werden.

„Mit SOLYP3 kann zu jedem Thema ein Gegenstromverfahren aufgebaut werden – egal ob es um die strategische Erfassung der Wettbewerber oder die Festlegung von Zielvorgaben geht“, so Gökce. Niekrawietz ergänzte: „Besonders die Aggregationslogik der Software sehe ich als Riesen-Vorteil, den ich im Planungsalltag nicht mehr missen möchte – und natürlich das Erzeugen von Reports im PowerPoint-Format, die mit wenigen Klicks innerhalb von Sekunden verfügbar sind. Die Zeitersparnis im Vergleich zu einem manuellen Erstellungsprozess ist wirklich enorm!“


Wir bedanken uns herzlich bei allen Veranstaltungsteilnehmern für die spannenden Diskussionsbeiträge und das wertvolle Feedback – und natürlich bei Kevin Niekrawietz von Giesecke+Devrient für seinen begeisternden Vortrag! Wir freuen uns schon jetzt auf das SOLYP3 Best Practice Meeting 2018.