SOLYP-Blog

In der Managementtheorie wird die Intelligenz der Vielen gegenüber der einer homogenen Gruppe, etwa eines Unternehmensvorstands, als überlegen dargestellt. Gleichwohl ist die sogenannte Schwarmintelligenz ein zufällig auftretendes Phänomen, das daher kaum in der Lage sein dürfte, den Strategieprozess eines Unternehmens zu steuern. Unser in der Fachzeitschrift BI Spektrum – Ausgabe 04/2016 erschienene Artikel zeigt, wie Strategic-Intelligence-Software schwarmintelligente Prozesse steuern und für die strategische Planung nutzbar machen kann, indem sie IT-basierte Verfahren einführt und die Erfassung und Verknüpfung harter und weicher Daten ermöglicht.

Im Rahmen der Einführung bzw. Überarbeitung eines strategischen Planungsprozesses in mittleren und großen Unternehmen ist eine der zentralen Fragen, die es zunächst zu klären gilt, die nach der Planungsrichtung. Grundsätzlich lassen sich drei alternativen Planungsrichtungen unterscheiden: die Top-down-Planung, die Bottom-up-Planung und die Planung nach dem Gegenstromverfahren. Welche davon für ein Unternehmen die geeignetste ist, hängt in erster Linie von der jeweiligen Unternehmenskultur ab...

Afrika gilt längst als eine der dynamischsten Wachstumsregionen der Welt. Trotz der derzeitigen schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden für die Länder südlich der Sahara weiterhin überdurchschnittliche Wachstumsraten erwartet. Treiber für das Wachstum sind neben dem Reichtum an Rohstoffen und den Potenzialen für die landwirtschaftliche Produktion vor allem die rapide wachsende Mittelschicht, die für eine steigende Kaufkraft und damit erhöhte Nachfrage nach Konsumgütern sorgt, sowie die junge, kreative und zunehmend gut ausgebildete Bevölkerung...

Mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren und übersetzt in rekordverdächtige 42 Sprachen ist „Blue Ocean Strategy“ von W. Chan Kim und Renée Mauborgne einer der Klassiker der Strategieliteratur schlechthin. Das Buch der beiden INSEAD Strategieprofessoren hat viele Unternehmen dazu inspiriert, sogenannte „rote“, hartumkämpfte Märkte zu verlassen und in neue, noch wettbewerbsfreie „blaue Ozeane“ einzutauchen. In den letzten zehn Jahren seit der Veröffentlichung des Buches ist die Welt aber natürlich nicht stehen geblieben. Daher haben Kim und Mauborgne akribisch weitergeforscht und ihr Strategiemodell nun um einen wesentlichen Punkt erweitert...

Die Digitalisierung hat unser Leben voll im Griff. Das beginnt schon bei unseren Kindern: die Pizza wird im Netz bestellt, die Schulaufgaben werden online erledigt und mit Freunden wird gechattet statt telefoniert. Ich möchte heute jedoch kein Loblied auf die Digitalisierung singen und nicht die Vorzüge eines IT-gestützten Strategieprozesses in den Vordergrund rücken, sondern einen Schritt zurück gehen und den Blick auf den Strategieentwicklungsprozess lenken. Der Anlass: viele meiner Gesprächspartner in Konzernen wie in mittelständischen Betrieben konstatieren eine optimierungsbedürftige Prozessreife, wenn sie ihren eigenen Strategieprozess betrachten...