SOLYP-Blog

Ein Gastbeitrag von Dr. Bianca Drerup
 

Das Controlling hat seit der Jahrtausendwende eine rasante Entwicklung vom ‚Number Cruncher‘ und ‚Kontrolleur‘ zum geschätzten Berater des Managements und kritischen Counterpart durchlaufen. Die jüngsten Trends der Digitalisierung und der Shared Service-Organisation zeigen auch hier ihre Auswirkungen: Das Aufgabenspektrum und die genutzten Technologien haben sich mittlerweile so grundlegend geändert, dass Controlling-Funktionen in Unternehmen komplett neu organisiert und ausgestaltet werden. Solche Transformationsprozesse, darunter auch die Implementierung der Strategic Intelligence Software SOLYP3 bei einem Konsumgüterhersteller, wurden jüngst in einem Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen untersucht.

Das Controlling steht derzeit einem dynamischen Stakeholder-Umfeld und neuen Anforderungen in Form technologischen Wandels und dem Zusammenwachsen von Unternehmensfunktionen gegenüber. Um diese Herausforderungen zu meistern werden vielfältige Anpassungsprozesse in der Controlling-Funktion angestoßen, z.B. die Reorganisation oder Weiterentwicklung von Controlling-Leistungen oder eine verbesserte IT-Unterstützung des Reportings.

Mal über den Daumen gepeilt, wie viele Key Performance Indicators, schätzen Sie, gibt es? 300? 500? Weit gefehlt! Es sind sage und schreibe 17.000! Zumindest wenn man dem Autoren des Buches KPI Mega Library Glauben schenken will. Bei dieser großen Anzahl drängt sich einem natürlich die Frage auf, welche Leistungsindikatoren man zur strategischen Fortschrittskontrolle nun am besten zugrunde legen sollte. Dies lässt sich leider nicht so pauschal beantworten. Zu groß sind die Unterschiede von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen. Aber hier sind einige Tipps, was Sie bei der Auswahl von KPIs grundsätzlich beachten sollten.