Megatrends

Der Begriff „Megatrends“ wurde von dem amerikanischen Trend- und Zukunftsforscher John Naisbitt (1982) geprägt, der ebenfalls den Begriff der „Globalisierung“ bekannt gemacht hat. Unter Megatrends versteht man globale, langfristige und tiefgreifende Transformationsprozesse, die sich nachhaltig auf Wirtschaft, Technologie, Ökologie, Politik und Gesellschaft auswirken. Sie wirken langsam und graduell über Jahrzehnte hinweg und treten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein. Es sind übergreifende Trends, die andere kurz- und mittelfristige Trends beeinflussen und sich gegenseitig verstärken können.

Megatrends, ob individuell oder in Kombination, haben Auswirkungen auf Kundenbedürfnisse und Konsumverhalten. Die Trendforschung als strategisches Planungsinstrument gibt Unternehmen die Möglichkeit, derartige Marktveränderungen frühzeitig zu erkennen und abzuschätzen. Dadurch können mögliche Risiken gesenkt und neue Chancen für Entwicklung und Innovation erschlossen werden, die wiederum zu Wettbewerbsvorteilen gegenüber der Konkurrenz führen können. Das Identifizieren und richtige Interpretieren von Megatrends resultiert daher nicht selten in einer Neuausrichtung oder Justierung der Vision und der strategischen Ziele eines Unternehmens.

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Literatur

Naisbitt, J. (1982). Megatrends: Ten New Directions Transforming Our Lives. New York: Warner Books.

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