Stärken/Schwächen-Analyse

Eine Stärken/Schwächen-Analyse bewertet die innerbetrieblichen Stärken und Schwächen des Unternehmens. Sie wird auch als Unternehmensanalyse bezeichnet und ist dann die interne Analyse, mit der die Stärken und Schwächen des Unternehmens in Form einer Selbstbeobachtung untersucht werden. Diese Stärken und Schwächen sind letztlich das Ergebnis der unternehmensinternen Prozesse.

Eine Stärken/Schwächen-Analyse kann mit Hilfe von Checklisten durchgeführt werden, die um branchenspezifische Faktoren ergänzt werden. Danach wird jeder Punkt der Checkliste unternehmensbezogen eingeschätzt. Solche Checklisten können sehr unterschiedlich sein. Sie können im Bereich von Forschung und Entwicklung ebenso greifen wie im Marketing und in der Fertigung. Sie können in der Beschaffung und in der Finanzierung ansetzen, aber auch das Unternehmen insgesamt zum Inhalt haben. Hinzu kommen eine Einschätzung der Stärken und Schwächen der Unternehmensressourcen wie der Sach- und Finanzmittel, der Mitarbeiter und der Führungskräfte, aber auch der Position des Unternehmens am Markt. Hierzu gehören eine Bewertung der Gesamt- und Teilmärkte, Produkt- und Leistungsvorteile, aber auch der Produkt Mix oder das Verhältnis von Stückkosten zu Marktpreisen. Je nach Branche und Unternehmen können die Checklisten also sehr unterschiedlich gestaltet sein und verschiedene Schwerpunkte zum Inhalt haben. Letztlich dürften für jedes Unternehmen individuelle Checklisten zu entwickeln sein, nach denen das eigene Unternehmen bewertet wird.

Die Stärken/Schwächen-Analyse kann ein Bestandteil der SWOT-Analyse sein, sie dient dann der Identifikation von Stärken und Schwächen als interne Faktoren und von Chancen und Risiken als externe Faktoren. Kombiniert man Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken miteinander, ergeben sich vier Handlungsfelder, aus denen spezifische Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Diese Empfehlungen können sich zu einer ganzheitlichen Strategie für das gesamte Unternehmen zusammensetzen.

zurück