Weiche Daten (Qualitative Daten)

Weiche (qualitative) Daten sind Daten, die sich nicht oder nur schwer messen, quantifizieren und in Kennzahlen ausdrücken lassen. Sie sind subjektiv und bedürfen in der Regel der Interpretation. Dadurch werden weiche Daten oft als weniger verlässlich empfunden als harte Daten. Weiche Daten haben beschreibenden Charakter und liegen unstrukturiert in Text- oder Bildform vor. Beispiele für weiche Daten sind Meinungen, Einschätzungen, Eindrücke, Vermutungen, Gerüchte, Erwartungen, Ideen, Erfahrungen und Wissen. Im Rahmen des strategischen Planungsprozesses tauchen weiche Daten vor allem in der Wettbewerbsanalyse, Trendforschung und Marktbeschreibung auf.

Weiche Daten spielen eine zentrale Rolle in der strategischen Planung, da sie subjektive Meinungen über das Geschäftsumfeld und Prognosen über wahrscheinliche zukünftige Entwicklungen liefern können, zur strategischen Frühaufklärung beitragen und die Kreativität in der Phase der Strategieentwicklung fördern.

Weiche Daten können verwertbar gemacht werden, indem die verbalen Formulierungen in Messgrößen umgewandelt werden. Diese können anschließend mit harten Daten verknüpft und aufeinander bezogen, also korreliert werden. Dies wiederum lässt sich in Form von Diagrammen graphisch darstellen.

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