7. SOLYP Key User Circle in Nürnberg: Unser Nachbericht

Freitag, 21. Dezember 2018

7. SOLYP Key User Circle in Nürnberg:
Unser Nachbericht

Zusammenkommen, das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Inspirationen für die kommenden zwölf Monate sammeln: SOLYP nutzte zum siebten Mal die Vorweihnachtszeit und lud seine Kunden nach Nürnberg ein, um sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in 2018 zu bedanken. Am 5. und 6. Dezember erwartete die Teilnehmer ein vollkommen neues Veranstaltungsformat: Neben spannenden Kundenvorträgen zum Einsatz der Strategie-Software gab dieses Jahr ein interaktiver Workshop inspirierende Denkanstöße, wie Unternehmen die Strategiearbeit der Zukunft gestalten können.

Neues Workshop-Format: mit Agilität und Effizienz zur richtigen Strategie

Die Leitfrage für den Workshop am ersten Tag ließ bewusst viel Spielraum für Interpretation: 

„Wie können wir den Anforderungen an das Business Development in einer ‚VUCA-Welt‘ im Rahmen der STRATEGIEENTWICKLUNG und -UMSETZUNG gerecht werden?“

Die Kernthemen des Workshops wurden von den Teilnehmern selbst festgelegt: Nach dem „Marktplatz-Prinzip“ stellten sie spontan ihre Themenvorschläge vor und bewarben diese aktiv. Das Ziel: Supporter für die eigene Idee zu finden. Nach einigen regen Diskussionen standen vier Themengebiete fest, die den Teilnehmern besonders am Herzen lagen: Kultur und Faktor Mensch, Erkenntnisgewinn aus Daten, Tools für Menschen und die Beschleunigung der Entscheidungsprozesse. In der anschließenden Analysephase wurde in Gruppen überlegt, welche Erfahrungen in diesen Bereichen bisher gesammelt wurden. Dabei entstand ein besonders spannender Austausch, da die Teilnehmer aus verschiedensten Unternehmen und Branchen ihre unterschiedlichen Erkenntnisse zu den Themen schilderten. 

Als Ergebnis wurden schließlich gemeinsam vier Handlungsempfehlungen definiert, die Unternehmen bei der Strategieentwicklung und -umsetzung in Zukunft berücksichtigen sollten:

  • Kultur und Faktor Mensch: Die Unternehmenskultur muss als Teil der Strategie in selbige mit aufgenommen werden. Das heißt, dass die Leistung der am Strategieprozess beteiligten Menschen wertgeschätzt und Raum für Lerneffekte aus Fehlern gewährt werden sollte. Schlanke Entscheidungsprozesse werden dabei immer wichtiger, um Bürokratie abzubauen und agil reagieren zu können.
  • Erkenntnisgewinn aus Daten: Gerade im Bereich Big Data ist die zielgruppenspezifische Aufbereitung und Darstellung der Daten extrem wichtig: Unternehmen sollten auf übersichtliche, interaktive und vor allem individualsierbare Dashboards setzen, um Transparenz zu schaffen und strategische Initiativen und Handlungsempfehlungen klar ableiten zu können.
  • Tools für Menschen: Die wichtigsten Anforderungen an die Strategiewerkzeuge der Zukunft: Flexibilität und Anpassbarkeit. Dies meint sowohl Standardschnittstellen mit verbreiteten Systemen als auch die generelle Vereinfachung der Systemlandschaft.
  • Beschleunigung der Entscheidungsprozesse: Ein klares Leitbild bleibt natürlich auch in Zukunft wichtig im Strategieprozess – innerhalb dieser Vision sollten Unternehmen den Akteuren aber Handlungsspielräume lassen. Kurze Feedbackzyklen geben den Stakeholdern dabei die Sicherheit, dass strategischen Maßnahmen regelmäßig überprüft und ggf. nachjustiert werden.

 
Die Teilnehmer waren sich einig: Diese Handlungsempfehlungen umzusetzen wird keine leichte Aufgabe für Unternehmen. Dennoch beendete die Gruppe den Workshop mit der Erkenntnis, dass genau dies in naher Zukunft eine der dringendsten und wichtigsten Anforderungen an das Business Development darstelle. Der rege Austausch darüber, inwiefern diese Themen die Strategiearbeit der Zukunft beeinflussen werden, wurde auch im Anschluss an den Workshop noch intensiv fortgesetzt.

Pflichtprogramm am Abend: der Nürnberger Christkindlesmarkt

Natürlich durfte auch der obligatorische Christkindlesmarkt-Besuch beim siebten SOLYP Key User Circle nicht fehlen: Bei Glühwein und Punsch lernten sich die Teilnehmer besser kennen und tauschten sich untereinander intensiv zu Strategie-Themen aus und sammelten Inspirationen für die eigene Strategiearbeit – und natürlich wertvolle Anwende- und Einsatztipps zu SOLYP3. Passend zur Weihnachtszeit kam der Erlös am Glühweinstand erneut sozialen Projekten zugute.

SOLYP@Sto: das Strategy Execution Center für maximale Flexibilität und Transparenz

Der zweite Tag des SOLYP Key User Circle startete mit einem spannenden Einblick der Firma Sto: Der Spezialist für Wärmedämmung bei Fassade, Altbau und Haus führt konzernweit einen konsequenten ziele- und maßnahmengesteuerten strategischen Planungsprozess durch, für den schon seit 2012 SOLYP3 als Strategiesoftware verwendet wird. Um auch die Strategieumsetzung künftig auf ein neues Level zu bringen, läuft aktuell ein gemeinsames Projekt zwischen SOLYP und Sto: Das Unternehmen aus Baden-Württemberg ist der erste Kunde, bei dem die neue Plattform SOLYP 4.0 eingeführt wird. Komplettiert durch SOLYP3 unterstützt diese den gesamten Wertschöpfungsprozess des strategischen Managements – angefangen von der strategischen Umfeldanalyse über die Entwicklung einzelner Strategien bis hin zur Definition von strategischen Programmen und der Steuerung der Umsetzung in Echtzeit.

Peter Dazer und Michael Doskocz, verantwortlich für strategische Planung und Unternehmensentwicklung bei Sto, stellten den Veranstaltungsteilnehmern erstmalig das brandneue „Sto Execution Center“ vor, das mit maximaler Flexibilität und Transparenz überzeugt und auch sonst einiges an Mehrwert für das Unternehmen bietet: „Uns hat vor allem die verbesserte Navigation, das moderne Look & Feel und die Device-Unabhängigkeit begeistert“, so Doskocz. „Der Fokus liegt nun dank benutzerspezifischer Berechtigungen noch mehr auf dem einzelnen User – ein unschlagbarer Vorteil für uns, da wir SOLYP 4.0 auch bereichsübergreifend einsetzen wollen“, ergänzte Dazer. „Unser Ziel ist es, die Strategie direkt umsetzbar zu machen, die Effekte messen zu können und so langfristig auch Prognosen zu ermöglichen, die den Planungsprozess weiter optimieren.

SOLYP@TDK: die Strategie-Software im internationalen Einsatz

Anschließend beleuchtete Christoph Steinebrunner, Senior Manager Strategic Planning bei der TDK Electronics AG, wie im Konzern mit Hauptsitz in Tokio seit mehr als sieben Jahren durch den Einsatz von SOLYP3 der internationalen Planungsprozess optimiert wird. Weltweit geben mehr als 50 Einheiten sowohl Finanzkennzahlen als auch qualitative Daten in das System ein, um allen Gremien die relevanten Informationen zentral in einer Datenbank zur Verfügung zu stellen. 

„SOLYP3 wird der Komplexität, die eine internationale strategische Planung mit sich bringt, auf verschiedensten Ebenen gerecht: Wir können international vergleichbare Daten konsistent erfassen und auswerten und auch automatisch ein einheitliches Reporting im PowerPoint-Format generieren, das sich auch in unterschiedlichen Sprachversionen und Währungseinheiten wie Euro oder Yen erzeugen lässt“, erklärte Steinebrunner. Dadurch sei auch die unternehmensweite Akzeptanz von SOLYP sehr hoch: Die Benutzerfreundlichkeit und die einfachen Möglichkeiten der Datenauswertung und -analyse hätten die Strategieabteilungen weltweit überzeugt. Steinebrunner resümierte: „Allgemein kann man sagen, dass wir den Mehrwert und auch die Potenziale der Strategieplattform schnell erkannt haben. Wir wollen auch zukünftig auf SOLYP setzen und weitere Prozesse auf dieser Plattform digitalisieren – unter anderem ist die Cloud-Variante für uns momentan ein sehr interessantes Thema.“


Wir danken allen Teilnehmern für den überaus bereichernden Workshop, die anregenden Diskussionen und das tolle Feedback zur Veranstaltung! Besonders gefreut haben wir uns über die spannenden Vorträge unserer Kunden – herzlichen Dank an die Referenten Peter Dazer und Michael Doskocz von Sto sowie an Christoph Steinebrunner von TDK, die eindrucksvoll gezeigt haben, wie mit SOLYP die strategische Planung und Ausführung noch mehr Spaß machen kann. Wir freuen uns schon jetzt auf den SOLYP3 Key User Circle 2019!