SOLYP-Blog

Fast immer, wenn ich mit meinen Gesprächspartnern den Strategieprozess ihres Unternehmens diskutiere, fällt ein Begriff: der der Fokussierung. Dabei fungiert das Wort selbst als Erfolgsgarant. Einmal ausgesprochen, scheint es die magische Kraft zu besitzen, schon das geleistet zu haben, was es doch eigentlich einfordert: nämlich zu verdichten, ins Visier zu nehmen, wegzulassen. Doch Fokussierung ist kein Selbstzweck und erst Recht kein Selbstläufer. Aus unserer täglichen Strategiearbeit wissen wir, dass Fokussierung hart erarbeitet, ja, erkämpft werden muss. Und dabei kann so mancher Kampf verloren gehen oder sich im Nachhinein als Scheingefecht erweisen...

Strategiearbeit ist hartes Zahlenwerk, sagen die Einen. Da werden unternehmerische Kennzahlen ins Feld geführt; da wird jedes Argument von Statistiken untermauert. Strategiearbeit ist ein Spiel mit der Zukunft, sagen die Anderen. Da eröffnen weiche Daten ungeahnte Perspektiven; da werden Szenarien in mancherlei Varianten entworfen. Vielleicht kennen Sie diese Einstellungen zum Strategieprozess aus Ihrem eigenen Unternehmen; vielleicht nicht als harte Kontroverse, aber als eine untergründig mitschwingende Einstellung der Strategieverantwortlichen.     

Vor einiger Zeit bat ich unsere Kunden, mir in wenigen Sätzen ihre Philosophie der Strategischen Planung zu erläutern. Welche Erfolgsfaktoren haben sich in der unternehmerischen Praxis etabliert? Welche Prozesse gewährleisten einen reibungslosen Strategieprozess? Worauf kommt es bei der Erhebung Weicher Daten für die konkrete Unternehmensstrategie an?    

Strategie Videos

Freitag, 11. April 2014

Auf YouTube findet man nicht nur die neuesten Fun-Clips, die man mit Freunden und Kollegen teilen kann, sondern auch jede Menge professionell gestaltete Videos, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Strategiearbeit befassen. Wir haben uns daher mal wieder für Sie umgeschaut und einige der interessantesten YouTube Videos zum Thema zusammengestellt.

Ende vergangen Jahres war den Medien zu entnehmen, dass Daimler als erster ausländischer Autohersteller bei einem Fahrzeugproduzenten in China einsteigt. Mit gut 12% beteiligt sich das Unternehmen an der PKW-Sparte der Beijing Automotive Group (BAIC). Zur Begründung führte Daimler-Chef Dieter Zetsche an, China sei „ein Schlüsselmarkt für den Konzern mit enormen Möglichkeiten“. Mit dieser Einschätzung steht Daimler nicht alleine da. China hat sich längst vom Beschaffungs- zum Absatzmarkt riesigen Ausmaßes gemausert. Und immer mehr große und mittelständische deutsche Unternehmen gieren danach, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. China befindet sich jedoch in einer Phase ökonomischen und sozialen Umbruchs. Den großen Chancen stehen nicht unerhebliche Risiken gegenüber. Was braucht es also, um im Reich der Mitte erfolgreich zu sein?