SOLYP-Blog

Es sind längst nicht mehr nur Kapitalismuskritiker, die den Shareholder-Value-Ansatz, in der Form wie er in den vergangenen 25 Jahren praktiziert wurde, ablehnen. Seit Beginn der Finanzkrise mehren sich die Stimmen aus Politik und Gesellschaft, aber auch aus Wissenschaft und Unternehmenswelt, die die ausschließliche Ausrichtung der Unternehmensführung an den Interessen der Anteilseigner und das rücksichtslose Streben nach schnellen Gewinnen in Frage stellen. Dies, so die weitverbreitete Meinung, schade langfristig nicht nur den Verbrauchern und der Allgemeinheit, sondern auch dem Unternehmen und dessen Aktionären selbst.

Globalisierung, kürzer werdende Innovationszyklen, Kostendruck und Preiskampf—unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen leiden nicht nur viele kleine und mittlere Unternehmen. Die eigenen Ressourcen und Kompetenzen reichen dabei häufig nicht mehr aus, um langfristig erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können. Wer schlau ist, gibt daher sein Einzelkämpferdasein auf und tut sich mit anderen Unternehmen zusammen. Eine Kooperationsform, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, sind strategische Allianzen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige Tipps geben, was bei der Bildung strategischer Allianzen zu beachten ist. Aber zunächst einmal sollte geklärt werden, was strategische Allianzen sind und welche Chancen und Risiken sie bergen können.

Die Popularität der SWOT-Analyse in Lehre und Unternehmenspraxis ist nach wie vor ungebrochen. Es findet sich wohl kaum ein Standardwerk zur strategischen Planung, das ihr nicht ein zentrales Kapitel widmet. Aus den Service-Portfolios von Unternehmensberatungen ist sie fast schon nicht mehr wegzudenken. Laut einer Umfrage von PWC aus dem Jahr 2010, spielt die SWOT-Analyse bei über der Hälfte der deutschen Großunternehmen eine wichtige Rolle im strategischen Planungsprozess. Die große Beliebtheit der SWOT-Analyse beruht sowohl auf ihrer Einfachheit als auch auf dem Umstand, dass sie immer wieder als das „Herzstück“ der Strategieentwicklung dargestellt wird.

Wie der Name unschwer vermuten lässt, kommt Wargaming ursprünglich aus dem Militärwesen. Seit einigen Jahren erfreut es sich jedoch auch in der Unternehmenswelt zunehmender Beliebtheit. Und dies sicherlich nicht nur aufgrund seines im Vergleich zu traditionellen Strategiemethoden zugegebenermaßen hohen Unterhaltungswertes. Business Wargaming ist vielmehr ein wertvolles Entscheidungsfindungstool, das Unternehmen handfeste Wettbewerbsvorteile verschaffen kann.